Warum ist in der Zukunft alles Stark?
Bald laufen folgende Projektionen!
Ihr könnt übrigens jetzt schon Tickets für die Filme, die wir bald zeigen, vorbestellen.
Folgt einfach dem Link und freut Euch vor.
DJ Ahmet ab 19. März
Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft. Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben. Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher.
Kein Land für Niemand ab 24. März
Deutschland erlebt im Jahr 2025 einen historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag beschlossen – mit Zustimmung der AfD, die vom Verfassungsschutz aufgrund rechtsextremer Tendenzen beobachtet wird. Die verabschiedete Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung fordert unter anderem die vollständige Schließung der deutschen Grenzen. Ein politischer Kurswechsel zeichnet sich ab: weg vom Schutz Geflüchteter, hin zu Abschottung und Abschreckung. Die Regisseure Maximilian Ahrens und Maik Lüdemann gehen den Ursachen dieser Entwicklung nach. Sie beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo sich eine andauernde humanitäre Krise abspielt – geprägt von staatlichem Wegsehen, aber auch von zivilgesellschaftlichem Engagement. Ein Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer wird begleitet, die Lage aus der Luft dokumentiert und die Perspektiven von Menschen erzählt, die trotz großer Gefahren und Hindernisse den Weg nach Deutschland gefunden haben.
Nouvelle Vague ab 26. März
Mit seinen 28 Jahren ist Jean-Luc Godard wie besessen vom Film. Gemacht hat er jedoch noch keinen. Er schreibt vielmehr über die Filme anderer für die Pariser Filmzeitschrift Cahiers du cinéma. Doch der Drang, endlich selbst hinter die Kamera zu treten, wird immer größer. Außerdem haben seine Kollegen, darunter Claude Chabrol und François Truffaut, längst gefeierte Filmkunst auf die Leinwand gebracht. Also sichert sich Godard die Mitarbeit von Jean-Paul Belmondo und der amerikanischen Schauspielerin Jean Seberg und schafft es so, einen Finanzier für sein erstes eigenes Filmprojekt an Land zu ziehen: „Außer Atem“.
Kleine Freiheit am 12. April — Eine Stadt sieht einen Film (Sonderveranstaltung mit Gästen)
An seinem 16. Geburtstag soll der Kurde Baran abgeschoben werden, weil sein Asylgesuch von den Behörden abgelehnt wurde. Er taucht jedoch unter und schlägt sich von nun an schwarz als Laufbursche bei einem Imbiss auf St. Pauli durch. Hier lernt er de ebenfalls illegal in Deutschland lebenden Drogen-Dealer Chernor kennen, der aus Subsahara-Afrika stammt. Die beiden freunden sich an, verfolgen jedoch letztlich zwei unterschiedliche Lebensziele: Chernor träumt von einem Leben in Australien, Baran will sich an dem Mann rächen, den er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht.



